Saunaholz: die besten Arten und ihre Eigenschaften

Espe, Thermo-Espe, Erle, Fichte, Hemlock, Abachi...

Espe ist ein ideales Saunaholz mit sehr homogenem Holzbild und geringer Wärmeleitfähigkeit.

Das Saunaholz ist das wichtigste Element jeder Sauna, denn es sorgt auf angenehme Weise für ein sehr gutes Saunaklima. Wir zeigen Ihnen, wieso. Wir stellen Ihnen die typischen Saunahölzer vor. Außerdem verraten wir Ihnen, welches Saunaholz wir als Saunahersteller wärmstens empfehlen - und von welchen Hölzern wir abraten!

Saunaholz - warum wird dieser Rohstoff verwendet?

Das wichtigste Element für den Bau Ihrer Sauna ist das Saunaholz. Denn das Holz nimmt die Saunawärme gleichmäßig auf und gibt sie dann gleichmäßig wieder an die Umgebung ab. Das sorgt für ein sehr angenehmes Saunaklima. Hinzu kommt, dass Holz Feuchtigkeit aufnehmen kann und somit (stau)nasse Sitzflächen beim Saunieren verhindert werden. Ganz gleich, welches Saunaholz Sie mögen: Jede Sorte hat ihren individuellen Charakter und schafft eine gemütliche Atmosphäre in Ihrer Sauna. Für die Entspannung in der Heimsauna ist also nicht nur die wohltuende Wärme verantwortlich, sondern auch das gemütliche Ambiente, das durch das Saunaholz erzeugt wird. Gern stellen wir Ihnen einige Holzsorten im Detail vor, um die Holzauswahl zu erleichtern:

Espe | Thermo-Espe | Erle

Nachhaltigkeit: Beste, nachwachsende Rohstoffe

Unser Herz schlägt für die besten Saunahölzer. Dabei legen wir großen Wert auf hochwertiges Qualitätsholz, das aus ökologischer Forstwirtschaft stammt. Als echte Saunaprofis haben wir den Anspruch, Ihnen robustes und beständiges Saunaholz zu bieten, das garantiert harz- und splitterfrei ist. Espe, Thermo-Espe und Erle sind unsere Empfehlung: diese Saunahölzer passen perfekt zu schlicht-modernen Designs. Bei Saunakabinen mit Glasfront kommt das Holz in Kombination mit einer LED Beleuchtung besonders gut zur Geltung. 

Saunahölzer im direkten Vergleich von links nach rechts: Espe, Thermo-Espe, Erle

Saunahölzer im (Farb-)Vergleich: Espe, Thermo-Espe, Erle (von links nach rechts)

Espe

Die Espe (lat.: Populus tremula) ist an Wald- und Wegrändern oft vorzufinden. Keine Baumart wächst in Deutschland so schnell wie die Espe, die durchschnittlich bis zu 20 Meter in die Höhe schießt. Die Espe ist als Saunaholz ideal für die Saunabänke und auch für die Innenverkleidung geeignet. Sie ist frei frei von Harzen und lässt sich hervorragend verarbeiten. Das qualitativ hochwertige Holz ist im Saunabau sehr beliebt. Die Espe hat eine gleichmäßige und glatte Optik mit heller Farbe, die für ein freundlich-gemütliches Ambiente sorgt. Durch die geringe Maserung hat das Holz eine edle, schlichte Ausstrahlung. Außerdem sorgt die geringe Holzdichte dafür, dass sich das Saunaholz bei Berührung nicht so heiß anfühlt. Angenehmes Saunieren ist damit garantiert.

  • Vorteil: geringe Wärmeleitfähigkeit, das Holz wird nicht so heiß
  • Nachhaltigkeit: unser Saunaholz stammt aus nachhaltiger, europäischer Forstwirtschaft
  • Design: edle, schlichte Optik mit geringer Maserung

Übrigens: Espe enthält Salicylsäure-Verbindungen, die entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften haben. Die Blätter und die Rinde der Espe werden für bestimmte Medikamente eingesetzt.

Saunaholz: Thermo-Espe Bankleiste

Thermo-Espe Bankleiste

Thermo-Espe

Das thermisch behandelte Holz der Espe wird als Thermo-Espe bezeichnet. Bei der Thermobehandlung wird das Espenholz für einen bestimmten Zeitraum Wasserdampf und hohen Temperaturen ausgesetzt, und zwar unter komplettem Entzug von Sauerstoff. Dieser Vorgang bewirkt, dass das Holz einfach gesagt quasi "karamellisiert": die im Holz eingebundenen Harze dampfen ab und bewirken, dass das sonst helle Espenholz einen warmen, karamellfarbenen Farbton bekommt. Nach der Behandlung ist das Holz besonders widerstandsfähig. (Bei unserem Thermo-Holz kommen keine Chemikalien zum Einsatz, es wird nur mit Hitze und Dampf bearbeitet.)

  • Vorteil: geringe Wärmeleitfähigkeit, das Holz wird nicht so heiß
  • Saunaholz aus nachhaltiger, europäischer Forstwirtschaft
  • sehr widerstandsfähiges Holz
  • Design: warmer Holzfarbton in edler Optik mit wenig Maserung
Erle Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Erle Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Erle

Die Erle oder auch Schwarzerle [lat.: Alnus glutinola] ist ein Laubbaum aus der Familie der Birken, die in Europa, Südwestasien und Nordafrika beheimatet ist. Unser Erlenholz stammt aus nachhaltigem, europäischem Anbau. Die Erle wird gern genutzt im Saunabau, denn das Saunaholz hat einen schönen, leicht ins rötliche gehenden Farbton und eine angenehm glatte Oberfläche. Das robuste und zugleich wasserabweisende Holz heizt sich nicht so stark auf. 

  • Vorteil: gleichmäßige Holzstruktur mit porenloser, glatter Oberfläche
  • Saunaholz aus nachhaltiger, europäischer Forstwirtschaft
  • Design: edle Optik mit leichter Maserung

Fichte | Hemlock | Abachi

Fichte Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Fichte Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Fichte

Die Fichte (lat.: Picea abies) ist ein Nadelbaum und gehört zur Familie der Kiefern, sie liefert eines der hellsten Nadelhölzer, der Anbau erfolgt in Nord-, Mittel- und Osteuropa. Das Saunaholz ist fast weiß mit einem leicht gelblichen Ton Unterton und versprüht einen würzigen Duft. Als Saunaholz ist es sehr typisch und sehr beliebt, da das Holz recht weich und elastisch ist - und zu den günstigsten Hölzern zählt. Außerdem besitzt das Saunaholz der Fichte hervorragende Wärmedämmeigenschaften und es ist sehr robust und widerstandsfähig.

Hemlock Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Hemlock Saunaholz: Profilholz in der Sauna Innenverkleidung

Hemlock

Das Saunaholz Hemlock (lat.: Tsuga canadensis) bietet allerlei Vorteile für eine gemütliche Sauna: der hellbraune, warme Farbton des Holzes sowie die glatte Holzstruktur mit bräunlichen Rindeneinschlüssen ergeben ein wertiges Erscheinungsbild. Da Hemlock ein Nadelholz ist, weist es keine Poren auf und bietet dadurch einen geradlinigen Look. Mit einem Durchmesser von 2 Metern zählt die Hemlocktanne zu den mittelschweren Hölzern. Astfreie Längen sind bis zu 30 Meter möglich. Außerdem ist das Holz der Hemlocktanne besonders langlebig und sehr gut zu verarbeiten. Für den Saunabau ist es sehr gut geeignet, da es harzarm und beständig gegen Feuchtigkeit ist. Außerdem verzieht es sich nicht und gibt die Wärme gleichmäßig ab. Das Holz der Kanadischen Hemlocktanne hat einen leichten, entspannenden Duft.

Abachi

Abachi (lat.: Triplochiton scleroxylon) ist ein schnell wachsendes Holz mit geringer Wärmeleitfähigkeit und guten Isolierungswerten. ABER: das Holz stammt aus dem zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde. Nicht nur wir sind daher der Meinung, dass man von der Verwendung als Saunaholz absehen sollte: auch das deutsche Bundesamt für Naturschutz hat bereits 2007 davon abgeraten, Abachi zu nutzen. Außerdem ist Abachi sehr weich: Nägel und Schrauben finden oftmals keinen guten Halt. Dadurch, dass dieses Holz sehr viel Feuchtigkeit aufnimmt, besteht auch die Gefahr der Schimmelbildung.

Die Wahl des Saunaholzes ist zu vergleichen mit der Einrichtung Ihre eigenen Zuhauses. Hier entscheidet der persönliche Geschmack - vor allem aber entscheidet der Wohlfühl-Faktor darüber, ob man sich wirklich „Zuhause“ fühlt. Das Gleiche gilt natürlich auch für die eigene Sauna. Diese soll nämlich zur Entspannung beitragen und dafür ist Ihr persönlicher Saunaholz-Favorit gefragt.

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